Ein Leitfaden zum Tutorial Erste Schritte: Cursor bewegen, Tastenkürzel zum Bearbeiten einer Zeile, Befehle aus der Historie zurückholen und Tab-Vervollständigung.
In diesem Tutorial geht es darum, das Terminal mit der Tastatur zu bedienen, bevor Sie irgendeinen Dateibefehl lernen. Wer sich mit Cursorbewegung, Zeileneditierung, Historie und Vervollständigung wohlfühlt, kommt in allem Folgenden schneller und entspannter voran.
Cursor bewegen
Die Pfeile Links und Rechts bewegen den Cursor zeichenweise. Für größere Sprünge verwenden Sie diese Tastenkürzel, die in den meisten Shells funktionieren:
Strg-A an den Zeilenanfang springen
Strg-E ans Zeilenende springen
Schon diese beiden Kürzel sparen viel Zeit. Statt die Pfeil-links-Taste gedrückt zu halten, um einen Tippfehler am Anfang eines langen Befehls zu korrigieren, drücken Sie Strg-A und sind sofort dort.
Befehlshistorie
Einen Befehl tippt man selten nur einmal. Die Shell merkt sich, was Sie ausgeführt haben, und die Pfeile Oben und Unten gehen durch diese Historie:
Pfeil oben den vorherigen Befehl zurückholen
Pfeil unten vorwärts zu den neueren gehen
Suchen Sie den gewünschten Befehl, bearbeiten Sie ihn bei Bedarf und drücken Sie Eingabe. Das ist der schnellste Weg, etwas Eben-Getanes erneut auszuführen oder anzupassen.
Tab-Vervollständigung
Vollständige Pfade und Befehlsnamen zu tippen ist fehleranfällig. Die Tab-Vervollständigung übernimmt das für Sie:
- Beginnen Sie einen Befehl oder Dateinamen und drücken Sie Tab.
- Bei einem einzigen Treffer ergänzt die Shell ihn.
- Bei mehreren Treffern listet ein zweites Drücken die Kandidaten auf.
Die Tab-Vervollständigung ist auch eine Kontrolle: Wenn ein Name sich nicht wie erwartet ergänzen lässt, existiert die Datei meist nicht oder Sie sind im falschen Verzeichnis.
Warum das wichtig ist
Alles weitere in WebTerm, vom Auflisten der Dateien bis zur Nutzung von Git, wird an dieser Eingabeaufforderung getippt. Je schneller und genauer Sie bewegen, bearbeiten und abrufen, desto mehr fühlt sich das Terminal wie ein Werkzeug an statt wie ein Hindernis.